Heiter bis wolkig

 Es muss nicht immer Krimi sein...

Foto: Fotostudio-Flentge.de

Gemeinsam nehmen sie das Publikum mit auf eine Reise durch das Leben. Ein Programm mit Texten und Liedern, mal heiter, mal wolkig. Eben genau so wie das Leben.

Egal ob, es um ein Treffen mit der Angst geht, oder um Verschwörungstheorien, ob der Kumpel aus dem Ruhrgebiet anruft oder um die falsche Uhrzeit, die Text aus der Feder von Joachim Peters funktionieren am besten zusammen mit den Songs, die Liedermacher Czyborra zu Gehör bringt. Und dabei ist man oft überrascht, kennt man die Lieder oft mit anderen Texten....

Und man merkt den beiden Ruhrgebietskinder deutlich den Spaß an, den sie auf der Bühne haben

 

 Foto: Udo Hennenhöfer

Heiter bis wolkig entführt Sie für ein paar Stunden aus dem Alltag und bringt Sie ebenso zum Nachdenken, wie zum Lachen. Eben ein Programm aus dem Leben. Lassen Sie sich einfach gut unterhalten...

Aus der Presse:

Das blaue Blatt - Oerlinghausen v. 2.12.2011

 Lippische Landeszeitung vom 2.12.2012

Aus der NW vom 11.04.2012

 

Des Pudels Kernfusion (aus "Literaturszene Gladbeck")

“Heiter bis wolkig” – so heißt die Kabarettdarbietung, welches das aus dem Lipperland angereiste Duo Joachim H. Peters und Jörg Czyborra am Montagabend (11.6.2012) im Gladbecker Café Stilbruch aufführte. Der Titel verrät, dass die Show nicht nur Ulkereien beinhaltet.
In ihrem Programm über die Höhen und Tiefen des täglichen Lebens sprechen die beiden Künstler auch ernste Themen an. Dem Vergnügen im voll besetzen Kulturcafé auf der Rentforter Straße tat dies indes keinen Abbruch. Im Gegenteil!

Aber zunächst einmal waren die beiden in Art und Auftreten so unterschiedlichen Entertainer auf Krawall gebürstet. Es stellte sich zu Beginn nämlich die Frage, wer denn nun eigentlich auftritt. Da waren sich der Schriftsteller und der Liedermacher uneins. Sogar CSB-Programmplaner Harry Michael Liedtke kriegte es ab. “Ich habe hier einen Vertrag – von einem Herrn Liedtke”, polterte Peters. “Was Sie nicht sagen! Ich auch!”, konterte Czyborra. Nachdem man die Schriftstücke auf offener Bühne verglichen hatte, donnerte der Autor empört, dass der Musiker ja sehr viel mehr Gage kriegen würde. “Tja, vielleicht legen sie hier im Stilbruch ja mehr Wert aufs Klangliche”, vermutete Czyborra süffisant. Der Streit drohte auszuarten.

Aber keine Angst, es war alles nur Spaß. Schnell kam man zu der Übereinkunft, den Abend gemeinsam zu bestreiten. Einen Vertrag sei schließlich wie Schnupfen, erklärte man dem Publikum, den könne jeder kriegen. Wie weise die Entscheidung einer gemeinsamen Show war, bewiesen die nächsten anderthalb Stunden.

Was sich bei der als Vorprogramm angesetzten Signierstunde in der Buchhandlung Tümmers am späten Nachmittag bereits angedeutet hatte, wurde nun Gewissheit. Es wurde geplaudert, gesungen, gereimt, geschäkert und gefachsimpelt, dass die Worte nur so schallten. Über Gott und die Welt wurde philosophiert, das Kabarettduo aus Ostwestfalen-Lippe ließ nichts aus: Alkohol, Verbrechen, Liebe, Krieg, Religion, Geld, Obdachlosigkeit oder das Wetter – mit Lust und Laune machten die zwei Musensöhne aus Lippe deutlich, wie nah Gutes und Schlechtes im Leben doch beieinander liegen können.

Joachim H. Peters wechselte dabei munter zwischen Prosa und Lyrik, Krimi und Comedy, Kalauern und Tiefsinn. Gitarrenbarde Jörg Czyborra hatte zu all dem stets ein passendes Liedchen parat. Eine perfekte Mischung aus dicker Lippe und zarter Saite!

Am Ende ihrer Vorstellung gab es begeisterten Applaus! Und auch Programmplaner Harry Michael Liedtke wurde “rehabilitiert”. Er hat eben doch alles richtig gemacht, als er die beiden Vollblutentertainer buchte.

 

Nach oben