Paderborn Krimi

Die Paderborn Krimis

Kleekamps erster Fall

Ein Polizeioberkommissar, der ein Widerling ist, eine Berufsanfängerin und ein brutaler Serienmörder - Das sind die Zutaten für den neuen Krimi von Joachim H. Peters!

 

Beeindruckende Darstellungen der menschlichen Psyche verleihen diesem  Kriminalroman - neben der spannenden und fesselnden Handlung - einen enormen Tiefgang.

Dem Autor Joachim H. Peters ist es gelungen, einerseits die Abgründe der menschlichen Seele der Täter grausamer Sexualmorde, als auch die seelische Verletzlichkeit der jungen unerfahrenen Polizeikommissarin Natalie Börns und des scheinbar „schon innerlich den Polizeidienst gekündigten und abgebrühten“ Polizeioberkommissars Jürgen Kleekamp, ergreifend darzustellen und so beim Leser Betroffenheit zu erzeugen.

Im aufreibenden Alltag des Polizeistreifendienstes werden die beiden Protagonisten immer wieder in Extremsituationen verwickelt. Dabei bemerken sie zunächst nicht, wie nah sie der Tataufklärung einer Mordserie kommen, in welche Gefahr sie  geraten und wie sie dadurch menschlich „aneinander geschweißt“ werden.  

Dieses Buch ist sehr viel mehr als „nur“ ein äußerst spannender Kriminalroman mit Paderborner Lokalkolorit …  und das nicht nur für alle in „Gefahrengemeinschaften“ arbeitenden Leserinnen und Leser.

Andreas Krummrey

Leitender Polizeidirektor

Paderborn

 

Dazu eine Rezension von Anette Schäfer - Kulturinfo Lippe

Der schwedische Autor Jo Nesbø hat  mit seinem eigenwilligen Kommissar Harry Hole, ein Outlaw, Einzelgänger, eine gebrochen faszinierende Persönlichkeit geschaffen, die den Leser immer wieder fesseln konnte. Joachim H. Peters hat in seinem Paderborn Krimi „Sterben tun nur die Anderen“, eine ebenso interessante Person des Kommissars Kleekamp auf der Krimibühne  Auferstehung feiern lassen. 

 

Jürgen Kleekamp ist einsam, verbittert und zynisch geworden durch den aufreibenden Beruf und persönliche Niederlagen, wie Scheidung und Trennung von seinen Kindern. So ist Kleemann zu einem einsamen Wolf geworden, unbeliebt bei Kollegen und ohne Freunde. Auch seine junge Kollegin Natalie Börns empfängt er, an ihrem ersten Arbeitstag in Uniform, so gar nicht freundlich, denn Frauen bei der Polizei, das geht doch für einen so wie ihn gar nicht. Im Laufe der Geschichte entwickelt sich  das kollegiale so wie auch das private Verhältnis der beiden Hauptpersonen zu einem fast freundschaftlichen in diesem Krimi, der alles zu bieten hat, von Sex bis Crime. Peters gelingt es gut, einen Bogen von Serienmorden in Amerika bis ins hiesige Paderborn zu spannen und dabei interessante Typen in die Handlung einzubauen.

 

Peters ist es gelungen, die Abgründe der menschlichen Seele der Täter der grausamen Sexualmorde, aber ebenso die  Verletzlichkeit aber  auch Stärke der jungen Polizeibeamtin Börns zu beschreiben, die mit ihrem Kollegen immer wieder in Extremsituationen gerät. Eine wirklich spannende und wendungsreiche Geschichte, locker und unterhaltsam geschrieben, ein Psychothriller, der unter die Haut geht.  Hoffentlich übersteht Kleekamp seinen zweiten Herzinfarkt und wird wieder gesund, um noch einen nächsten Fall mit Kollegin Börns lösen zu können. Versprochen, Herr Peters? 

 

Das Ekel ist zurück - Kleekamps zweiter Fall

 

Das enfant terrible der Paderborner Polizei ist wieder da. Polizeioberkommissar Jürgen Kleekamp, unbeliebt und vollkommen autoritätsresistent, hat sich nach seinem letzten Herzinfarkt selber aus der Reha entlassen. Doch kaum zurück im Dienst eckt er bereits wieder mit Kollegen, Vorgesetzten und Bürgern an. Nur die junge Polizeikommissarin Natalie Börns hat ein Herz für diesen demoralisierten Quertreiber, der in keine Schablone passt. Was wohl vor allem daran liegt, dass die beiden bereits ein gefährliches Abenteuer auf Leben und Tod gemeinsam überstanden haben.

Und auch diesmal müssen die beiden so unterschiedlichen Polizeibeamten wieder an ihre persönlichen Grenzen gehen, denn sie stehen einem wahnsinnigen Täter gegenüber, der entführte Kinder töten will.

Neben diesem brisanten Fall, persönlichen Problemen und den Anforderungen des täglichen Dienstes müssen sich Kleekamp und Börns auch noch mit einem Mordfall, einem posttraumatisch belasteten Kriegsheimkehrer und den Mitgliedern einer sehr introvertierten Religionsgemeinschaft auseinandersetzen.

Wieder ist die beschauliche Domstadt Paderborn Schauplatz für einen spannenden Krimi aus der Feder meines Kleinkunstkollegen Joachim H. Peters. Und der Mann weiß wovon er schreibt, denn er selber ist ein echter Kollege von Kleekamp und Börns.

 

Dr. Ludger Stratmann

Kleinkünstler mit ostwestfälischem Migrationshintergrund

 

 

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